Was passiert da gerade im Moment? Was passiert da gerade auf unserer Erde, in allen Ländern, in unserer Schweiz?

Welche Überlegungen und Pläne der Regierungen stecken zurzeit hinter all den Massnahmen und vorallem zu welchem Zweck?

Diese Fragen stelle ich mir.

Die Antworten weiss ich nicht, aber was ich beantworten kann, ist das, was ich selbst beobachte im Leben, was ich fühle und was ich dazu denke.

Was ich feststelle ist, dass die Angst und Panikmache regiert. Seit Anfang der Pandemie. In den Mainstream Medien, in den Zeitungen. Aber Angst ist kein guter Ratgeber. Die Angst ist gefährlich, weil sie ist ein schwer kontrollierbares Gefühl der Bedrohung ist, das uns zu unüberlegtem Handeln verleitet. Angst verbindet uns auf ansteckende, unterschwellige Art mit den Mitmenschen und führt leicht zu panischen Reaktionen. Die Angst wirft uns auch auf uns selber zurück und trennt uns von den Mitmenschen.

Wir wissen mittlerweile, dass Covid-19, gemessen an der Sterblichkeit, eine mittelschwere Grippe mit gelegentlich schweren Verläufen ist. Die Sterblichkeit bei einer Infektion liegt bei 0,15 Prozent. Das ist kein Grund, das Leben allgemein einzuschränken. Es ist für die Risikogruppen ein Grund, sich zu schützen. (Quelle: angstfreie-schweiz.ch)

Was können wir meiner Ansicht nach jetzt tun?

Psychotherapeutisch gibt es viele Möglichkeiten einen Umgang mit seinen Ängsten zu finden; Die Ängste überhaupt bewusst werden, sie zulassen, Traumas verarbeiten, sich von den Ängsten dadurch lösen und in die eigene Kraft und Entspannung kommen. Wir wissen mittlerweile auch, dass es viele Strategien gibt, um sich mehr spüren und nach seinem Herzen leben zu können; (Durch Yoga, Meditation, Bewegung in der Natur, Sport, Musik, Kreatives, körperliche Betätigung…. alles, was das Herz berührt).

Das ist das, was ich tun kann. Gegen das Virus kann man sich schützen. Das Immunsystem kann man stärken. Jede und jeder von uns trägt die Verantwortung für sich selbst, was er tut oder nicht tut. Das Leben braucht also kein Zertifikat und keine ständige Überwachung. Wir sind die, die dafür sorgen, was in der Welt geschieht. Klar beschliesst die Regierung Dinge, aber sie führen sie nicht aus.   Wenn wir nicht nach unserer Angst handeln, sondern im Herzen fühlen, dann verändert sich so vieles.

Ich wünsche es allen, uns Menschen, all unseren Liebsten, Kinder und Kindeskinder so sehr, dass wir uns von all den herrschenden, regierenden Ängsten befreien können, indem wir sie durchschauen, erkennen, loslassen und von unseren Herzen heraus handeln können.

Andrea Kapp